Das gab es noch nie! Bericht vom 37. Fortbildungslehrgang für Akkordeonisten in Remscheid

7. Fortbildungslehrgang für Akkordeonisten in Remscheid

Das gab es noch nie! Das könnte das Motto für den 37. Fortbildungslehrgang für Akkordeonisten des Deutschen Harmonika-Verbandes Nordrhein-Westfalen in der Akademie Remscheid 2011 sein. Der traditionelle Pfingstlehrgang war schon Mitte Januar ausgebucht. Es waren Teilnehmer aus 12 von 16 Bundesländern dabei. Das gab es noch nie! Das könnte das Motto für den 37. Fortbildungslehrgang für Akkordeonisten des Deutschen Harmonika-Verbandes Nordrhein-Westfalen in der Akademie Remscheid 2011 sein. Der traditionelle Pfingstlehrgang war schon Mitte Januar ausgebucht. Es waren Teilnehmer aus 12 von 16 Bundesländern dabei.

Zum ersten Mal war Ralf Schwarzien Dozent in Remscheid mit seinem Lehrgang „Kenn‘ ich, kenn‘ ich nicht…“. Er vermittelte den zahlreichen Teilnehmern viel Spaß beim Spielen seines PUR-Medleys, des „Ultimo Tango“ von Thomas Ott oder von „Pata Pata“ usw.

Thomas Bauer war zum zweiten Mal hintereinander in Remscheid, dieses Jahr für das „gehobene Orchesterspiel“ mit dem Motto „From the New World“. Das Lehrgangsorchester präsentierte zum Abschluss ein Klavierkonzert von Gershwin, das Concerto in F, 2. Satz, mit Hans-Günther Kölz als Solisten – eine fantastische Premiere!

Helmut Quakernack verantwortete schon oft den Ensemble-Kurs, aber 2011 präsentierte er unter dem Thema „Let’s Jazz and Rock“ New Orleans Jazz in stilechter Besetzung, nämlich mit einer Bass-Tuba, Außerdem leitete er das Gesamtensemble der Kurs-Teilnehmer selbst vom E-Piano aus.

Hans-Günther Kölz war zum 26. Mal in Folge in Remscheid. Aber 2011 hatte er keinen normalen Kurs, der einige Werke einstudierte und am Samstag dann den anderen Teilnehmern vorspielte. Er ist nämlich einer der Dozenten des C3-Kurses für Dirigenten im Akkordeonorchester, der von der Landesmusikkademie Heek veranstaltet wird. Der Stundenplan der Teilnehmer in dieser 2./3. Phase enthielt auch Bausteine, die Bernhard van Almsick, Dorothea Ohly-Visarius und Tobias Dahlhof beisteuerten.

Tristan Kindel leitete nicht zum ersten Mal allein den Reparaturkurs. Aber dieser hatte noch nie bei Sonnenschein ein Gruppenfoto mit Akkordeon-Teilen gemacht. Für die Teilnehmer jeden Alters führte Marika Jetelina in Qi Gong-Entsprannungsübungen für Musiker bei Lampenfieber ein. Und Sabine Kölz machte zum zweiten Mal morgens „Speed up“ – eine Einführung in das gemeinsame Musizieren mit der Mundharmonika. Außerdem beriet sie Lehrer und Dirigenten von Jugendorchestern in Sachen Literatur etc.

Die abendlichen Workshops waren wieder Highlights – größtenteils auch unter dem Motto „Das gab es noch nie!“ Das Erste Kölner Akkordeon-Orchester 1935 war bereits mehrmals zu Gast in der Akademie, auch schon unter Matthias Hennecke, der gemeinsam mit Isolde Alka wieder für die Organisation des Gesamtlehrgangs verantwortlich zeichnete. Die 50 Musiker präsentierten ein Programm von konzertant bis heavy metal.

Jazz hat große Tradition in Remscheid – so haben hier Frank Marocco oder Willi Ketzer mit Hans-Günther Kölz und Wolfgang Russ musiziert. Dieses Jahr gab es ein außergewöhnliches Duo Saxophon – Akkordeon mit Matthias Anton und Hans-Günther Kölz. Sie präsentierten auch Stücke, die noch nie vorher gespielt wurden, wie „F-Dur Funk“.

Etwas ganz besonderes wurde am dritten Abend geboten: das Lied-Duo Renate Brosch und Hans-Friedrich Schäfer brachte italienischen Belcanto von Händel über Rossini, Bizet bis Verdi unter dem Motto „Capriccio italiano“. In den Spezialarrangements für Sopran und Akkordeon bewiesen sie, dass das Akkordeon mit seiner Vielseitigkeit ein ganzes Orchester ersetzen kann.

Zum ersten Mal war das Akkordeonorchester des Landes Niedersachsen ACOLLAGE unter Ralf Schwarzien in Remscheid. Sie machten schon vor der Abschlussparty Fetenmusik mit Titeln wie „Spain“, „Get here“, oder „It’s Raining Men“ und zwei Sängerinnen – der Leiter dirigierte und moderierte nicht nur, sondern agierte auch als Sänger und Akkordeonsolist. Und das gab es wirklich noch nie! Eine Stunde vor Mitternacht spielten sie noch einmal zum Tanz auf – die Klappstühle im Saal A waren zusammen geschoben und beiseite geräumt. Einige Teilnehmer unterstützten als Percussion-Gruppe.

Was aber wie immer war: alle hatten viel Freude beim Musizieren und können viele Anregungen mitnehmen für ihre musikalische Arbeit in ihren Heimatorchestern und -ensembles.

 

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