Klezmermusiker Martin Kratzsch und die Klassische Philharmonie NordWest spielen “Odessa”

267560_5521

Der Bremer Klezmermusiker Martin Kratzsch gibt am Sonntag den 9. Mai ein Gastspiel in der Konzertmuschel im Syker Europagarten. Im Mittelpunkt des Konzerts steht die Aufführung der Rhapsodie „Odessa“, die Kratzsch für sich selbst komponiert und arrangiert hat. Zu hören sein wird er gemeinsam mit der Klassischen Philharmonie NordWest.„Klezmer ist die traditionelle Tanz- und Festmusik der osteuropäischen Juden“, erklärt Kratzsch. Gespielt werde diese Musik in der Regel von Wandermusikanten, den sogenannten Klezmorim, die umherzogen und ihre Dienste anboten, so Kratzsch weiter. Einst hatte die Klezmermusik dem Musiker zufolge ihren Platz auf den jüdischen Festen, insbesondere auf Hochzeiten. „Die umherziehenden Klezmorim trafen aber immer wieder auch auf andere Musiker und lernten so die ursprüngliche Musik der nichtjüdischen osteuropäischen Bevölkerung kennen“, ergänzt der Künstler.

Da die Klezmorim Melodien und Elemente dieser anderen Stile übernahmen, entstand aus dieser Begegnung verschiedener Musikkulturen im Laufe der Jahrhunderte ein einzigartiger Musikstil, dessen herausragende Merkmale die Vielfalt und Ausdrucksstärke sind. Die ursprünglichen Instrumente der Klezmorim waren die Geige (die Fidl), das Tsimbl, eine Art Hackbrett und der Bass. Später kamen Akkordeon oder eben auch die heute als typischstes Instrument der Klezmermusik angesehene Klarinette dazu.

Eine Klezmerband umfasst in der Regel drei bis fünf Musiker. Daher erschien Kratzsch der Gedanke, Klezmermusik für ein großes Orchester „mit seiner Vielfalt von Instrumenten und Klangmöglichkeiten zu schreiben, überaus reizvoll“.

In die Tat umgesetzt hat er diesen Traum mit Hilfe von Ulrich Semrau und der Klassischen Philharmonie NordWest, die ihn ermunterten, das Werk für ein sinfonisches Konzertprogramm umzugestalten. Gesagt, getan: „Bei meiner Rhapsodie ‚Odessa‘ für Soloklarinette und Orchester habe ich auf traditionelle Themen der Klezmermusik zurückgegriffen, so wie sie bis heute überliefert sind und diese in eine Suite umgearbeitet“, beschreibt er sein Werk.

Die Besucher können sich auf einen Konzertabend mit „leichter populärer, fast volkstümlicher Klassik“ freuen.
In die Tat umgesetzt hat er diesen Traum mit Hilfe von Ulrich Semrau und der Klassischen Philharmonie NordWest, die ihn ermunterten, das Werk für ein sinfonisches Konzertprogramm umzugestalten. Gesagt, getan: „Bei meiner Rhapsodie ‚Odessa‘ für Soloklarinette und Orchester habe ich auf traditionelle Themen der Klezmermusik zurückgegriffen, so wie sie bis heute überliefert sind und diese in eine Suite umgearbeitet“, beschreibt er sein Werk.

Das Konzert findet am um 18 Uhr statt und schliesst, die Europawoche der Europaunion ab.
Bei schlechtem Wetter findet das Konzert in der Christuskirche statt.

Quelle: www.kreiszeitung.de

Facebooktwittergoogle_pluspinterestmail
Dieser Beitrag wurde in Neuigkeiten veröffentlicht. Ein Lesezeichen auf das Permalink setzen. ǀ Kommentieren oder einen Trackback hinterlassen: Trackback-URL ǀ

Einen Kommentar hinterlassen

Ihre E-Mail wird niemals veröffentlicht oder weitergegeben. Erforderliche Felder sind mit * markiert

Sie können diese HTML-Tags und -Attribute verwenden <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <s> <strike> <strong>

ht
ht

:D :) ;) :( :o :shock: :? Mehr Smilies. »




  • Bleiben Sie auf dem Laufenden und abonnieren Sie unseren Newsletter:

  • developed by: Mario Concina

    Akkordeon.de
    • 01/07/2017
      :Erstmals präsentieren sich die Jugendlichen des Akkordeonorchesters Unna-Königsborn am kommenden Montag, 3. Juli, im read more »

    • 30/06/2017
      An der Hochschule für Musik (HfM) Franz Liszt in Weimar ist eine Professur W3 für Akkordeon (50%) zum nächstmöglichen read more »

    Folge uns auf Facebook

    developed by: Mario Concina