Akkordeonale 2010

Akkordeonale-2010

Nach dem furiosen Erfolg der ersten Akkordeonale 2009 präsentiert der Niederländer Servais Haanen auch in diesem Jahr sein Akkordeon-Festival mit bunt gemischter internationaler Besetzung. Mit dem Wind im Blasebalg nehmen die Künstler ihre Zuhörer mit auf Entdeckungsreise, von den Niederlanden über Frankreich, Finnland und Bulgarien bis nach Kolumbien.Welch vielseitige, facettenreiche und auch exotische Musik in dieser eigenwilligen Wunderkiste steckt, kann man auf der Akkordeonale erleben, hören und genießen!
Das Festival gleicht einer Momentaufnahme, wenn vor gespannten Augen und Ohren fünf Harmonika-Lungen loslegen und in der Begegnung unterschiedlichster Stile, umrahmt von Cello und Perkussion, etwas ganz Neues, Einmaliges entstehen lassen ein Fest der Klänge…
Am Ende reisen alle Musiker wieder in ihre Heimatländer und hinterlassen den erfüllenden Geschmack eines musikalisch hochkarätigen und intensiv berührenden Ereignisses.

mit dabei:

Johanna Juhola
Tango von Liebe und Sehnsucht aus den finnischen Wäldern

Die Finnin Johanna Juhola studierte Akkordeon an der Sibelius Akademie/Helsinki in der Abteilung Volksmusik. Sie liebt neben dem finnischen auch den Tango Nuevo und andere passionierte Musik und ist bekannt für das Verbinden von Musik mit darstellender Kunst. So komponiert sie u.a. für Tanz, Theater und Zirkus und gilt als einflussreiche und experimentierfreudige Akkordeonistin in verschiedensten musikalischen Kombinationen.

Petar Ralchev
Virtuose Kapriolen vom Balkan

Petar Ralchev kommt aus Bulgarien und hat bereits mit fünf Jahren begonnen, Akkordeon zu spielen. Nach seinem Studium gewann er diverse internationale Preise. Als weltweit gefragter Musiker ist seine Spezialität neben Orchesterarbeit der Ethno-Jazz mit bulgarischem Touch. Virtuosität, Melodie, reiche Harmonie und Improvisation kennzeichnen sein Spiel. Seine Musik ist eine Kristallisation all dessen, was sich momentan auf dem Gebiet der gegenwärtigen Folkmusik entwickelt, ohne das dabei mit der Folkloretradition gebrochen wird.

Antonio Rivas
Fetzige Vallenata – Tanzmusik von der Atlantikküste Kolumbiens

Der Kolumbianer Antonio Rivas gilt als der Rey Vallenato auf dem diatonischen Akkordeon. In seine Familie hat die Musik immer einen prominenten Platz eingenommen. Das diatonische Akkordeon brachte er sich bereits mit 15 Jahren autodidaktisch bei. Mit seiner hammerharten Staccato – Spielweise ist er in der Vallenato – Musik ein nicht mehr wegzudenkendes Phänomen und versteht sich als ihr Botschafter in Europa.

Serge Desaunay
Musette und Bourrée vom Feinsten aus Frankreich

Musette und Bourrée vom Feinsten aus Frankreich
Aus Frankreich stammt Serge Desaunay, der die traditionelle französische Musik für diatonisches Akkordeon revolutionierte viele seiner Stücke gelten heutzutage als Klassiker. Internationale Bekanntheit erlangte er durch seine Auseinandersetzung mit verschiedenen traditionellen Musikstilen, die er oft besser beherrscht, als die Einheimischen selbst. Mit seinem subtilen Spiel und seinen Freude, Tiefe und Nostalgie ausstrahlenden Kompositionen ist Serge ein großes Vorbild für alle Liebhaber des diatonischen Akkordeons.

Servais Haanen
Der Meister feiner Klänge aus den Niederlanden

Der Niederländer Servais Haanen, Ausnahmeakkordeonist und musikalischer Querdenker, ist Drahtzieher und Organisator der Akkordeonale. Er arrangiert u.a. die Ensemble- Stücke des Festivals und führt mit viel Humor und Sachverstand moderierend durchs Programm. Mit dem diatonischen Akkordeon hat er sich als einfühlsamer Musiker und Komponist profiliert, der es versteht, die musikalische Idee auf den Kern der Aussage zuzuspitzen.
Kennzeichnend für seine sensiblen und poetischen Kompositionen sind minimalistisch- respektive Strukturen und magnetisch- mitziehende Melodien ohne jede Kitsch-Attitüde.
Er lässt sein Akkordeon in Sphären vordringen, in denen es bisher nichts zu suchen hatte…

Begleitmusiker
Johanna Stein (Cello)
Julius Oppermann (Percussion)

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