Fernseh- und Radiotermine für Dezember 2016

Werner Aeschbacher: Ein Emmentaler Örgeler in Louisiana, Copyright: Sr f1

Wir haben wieder Fernseh- und Radiotermine aus dem Dezember 2016 mit Bezug zu Akkordeon zusammengefasst. Ihr könnt diesen übrigens auch jeden Monat per Newsletter E-Mail von uns zugesandt bekommen.

Hier die Sendungen:

Fernsehtermine:

 

Dienstag, 06.12., NDR
06:00 bis 06:20 Uhr
Kindersendung

 

Sesamstraße

[…] Der siebenjährige Maximilian spielt Akkordeon, auch Ziehharmonika oder Schifferklavier oder Handorgel oder Quetschkommode genannt. Für das Akkordeon gibt es viele Namen. Auf der Sesamstraßen-Bühne präsentiert er sein Lieblingslied: “Oh Susanna!” In der Animation “Was ist?” haben Kinder zwischen fünf und acht Jahren erzählt, was ihnen zum Thema Mut einfällt. Ihre Worte wurden Zeichentrick-Krokodilkindern in den Mund gelegt.

 

Sonntag, 11.12., ARTE
01:55 – 03:50 Uhr
Film


 

 

Marina

Italien, 1948: Arm, aber unbeschwert wächst der zehnjährige Rocco in einem kleinen Dorf in der schönen Bergwelt Kalabriens auf. Doch eines Tages beschließt sein Vater Salvatore, dem dortigen Leben den Rücken zu kehren und für seine Familie und sich eine bessere Zukunft als Gastarbeiter in Belgien zu suchen. Die tristen Landschaften der Bergbauregion rund um das graue Städtchen Limburg, wo der Vater als Kumpel in der Kohlengrube Waterschei Arbeit findet, strenge Winter, eine fremde Sprache und Kultur legen sich wie ein dämpfender Schleier auf das Glück des kleinen Rocco. […] Gegen den Willen des Vaters versucht er, nachdem er endlich das ersehnte Akkordeon bekommen hat, der harten Realität durch die Musik zu entrinnen. Leidenschaftlich und entschlossen folgt Rocco seinem Herzen und erfüllt sich gegen alle Widerstände seinen Traum vom Leben als Musiker. Es ist ein steiniger Weg, der ihn mit seinem späteren Welthit “Marina” über viele Umwege von Auftritten in billigen Kneipen bis zu einem auch im belgischen Radio übertragenen Konzert in die New Yorker Carnegie Hall führen wird. Doch Rocco triumphiert nicht nur in der Musik.

Samstag, 24.12., ORF 2
23:30 – 23:55 Uhr

auch:
Sonntag, 25.12., ORF 2
05:40 – 06:05 Uhr

kreuz und quer spezial

Otto Lechner, Klaus Trabitsch, Peter Rosmanith und weitere drei österreichische Musiker singen traditionelle Weihnachtslieder – alles andere als traditionell interpretiert. Seit vielen Jahren formieren sich die österreichischen Musiker immer zur Weihnachtszeit und füllen als “Bethlehem Allstars” Konzertsäle, Kirchen, diverse Räumlichkeiten. “Menschwerdung” ist das zentrale Thema der christlichen Weihnachtsbotschaft, indem man liebgewonnene Menschen Geschenke bereitet, wird das Fest traditionell begangen. Die “Bethlehem Allstars” sind Ausnahmemusiker. Sie zeichnen sich nicht nur durch ihr musikalisches Können aus, sie haben auch außergewöhnliche “Musikerkarrieren”: Otto Lechner ist blind – und dennoch – oder vielleicht gerade deshalb – ein Akkordeonvirtuose. Klaus Trabitsch besticht mit seinen Gitarrenkünsten – und das, obwohl seine Hand nach einem schweren Verkehrsunfall nach einem Konzert beeinträchtigt ist. Wer sind die Menschen hinter der Musik? Was sind ihre prägenden Ereignisse auf ihrem Weg zur “Menschwerdung”? Was ist ihnen in ihrem Leben “zum Geschenk” geworden? Und wie stehen sie zu dieser “Menschwerdung”, die sie in ihren Liedern besingen?

 

Montag, 26.12., Schweiz 1
18:10 – 19:30 Uhr
Dokumentation
 
auch:
 
Dienstag, 27.12., Schweiz 1
05:25 – 06:30 Uhr
 
 
 
 

Werner Aeschbacher bricht auf
Ein Emmentaler Örgeler in Louisiana


Ein Leben lang musste er seine Leidenschaft, die Musik, hintanstellen. Als 70-Jähriger will er endlich aufbrechen und im tiefen Süden der USA die dortige Musikszene erkunden, in der das Cajun- und Zydeco-Akkordeon den Takt angibt. Doch eine schwere Herzoperation wirft ihn zurück: Die Reise muss um ein Jahr verschoben werden. Dann klappt es doch noch. Aeschbacher, begleitet von seiner Frau Susi, tauscht sich mit den Stars der lokalen Szene aus und taucht in eine ihm völlig fremde Welt ein. Noch vor Ort übersetzt er die exotischen Landschaften in Töne und schafft neue Kompositionen. Er isst frittierten Alligator, erlebt wilde Fastnachtsbräuche und hat zuletzt gar einen Gastauftritt in der legendären Konzertreihe “Le Rendez-vous des Cadiens”, die am regionalen TV live übertragen wird. Als Bauernbub im Emmental aufgewachsen sorgte Werner Aeschbacher als Prüfer schwerer Motorfahrzeuge auf dem Strassenverkehrsamt für die Familie. Die Zeit für seine Leidenschaft, die Musik, musste er sich stehlen. Erst nach der Pensionierung konnte er sich ihr ganz widmen. Und nun erweiterte er seine Welt der traditionellen Schweizer Tanz- und Trachtenmusik und erforschte mit seinen Langnauer- und Schwyzerörgeli neue Klänge: Tango, Bolero, Blues. Barbara Frauchiger und Bänz Friedli zeigen in ihrem Film, wie einer noch im Alter seine Träume verwirklicht und ganz in seiner Musik aufgeht

 

Mittwoch, 28.12., ARTE
02:50 – 04:05 Uhr
Dokumentation
 

Das wunderbare Königreich des Papa Alaev

Die Alaev-Family ist ein Folk-Music-Orchester, in dem drei Musikergenerationen ihre verschiedenen Instrumente virtuos zusammenbringen. Akkordeon, Klarinetten, Schlaginstrumente, Klavier und Gesang verbinden sich zu folkloristisch-fröhlichen Stücken, die an die musikalischen Traditionen Zentralasiens angelehnt sind. Die Aleavs vereinen alte tadschikische Musik mit jüdischer Musik aus Buchara. Papa Alaev, der Gründervater des Orchesters, wurde in seiner Heimat vom tadschikischen Präsidenten höchstpersönlich als “Künstler des Volkes” gefeiert. Als die Alaevs nach dem Zusammenbruch der UdSSR in den 90er Jahren nach Israel zogen, waren sie dort völlig unbekannt. Sie fingen ganz von vorne an und standen 20 Jahre später auf den Bühnen der ganzen Welt. Ihre Tourneen führten sie nach Moskau, Argentinien, Paris und selbst nach Afrika. Der 80-jährige Papa Alaev hält die Familienbande zusammen und leitet die Formation mit hitzigem Temperament. Er trifft alle wichtigen Entscheidungen, vom Speiseplan bis zur Verteilung der Instrumente, die jedes Mitglied spielt. Bei den Alaevs zu Hause wird geübt, geprobt und komponiert und zwar ständig und über alle Generationen hinweg. Doch manchmal überschatten dunkle Wolken das “Königreich” von Papa Alaev: Die jüngere Generation hat ihre eigenen Vorstellungen vom Leben und von der Musik. Der Dokumentarfilm der beiden jungen israelischen Regisseure Noam Pinhas und Tal Barda dokumentiert mitreißend und einfühlsam die schönsten Momente im Leben einer Musikerfamilie, die seit über 50 Jahren ihren eigenen Weg geht.

 

 
Radiotermine:

Samstag, 03.12.
22:05 – 22:50 Uhr

Deutschlandfunk

Atelier neuer Musik

Luxus Neue Musik. Kompositionen von Sarah Nemtsov, Paul Frick, Gordon Kampe, Steingrímur Rohloff, Maximilian Marcoll

Seit seiner Gründung 2010 beharrt ein Ensemble neuer Musik auf dem Selbstverständlichen des musikalischen Schaffensprozesses, das offenbar zur Luxusware geworden ist: auf der auch zeitlich intensiven Zusammenarbeit mit Komponisten, auf zeitaufwendigen Erarbeitungen – und Freundschaft. Musik ist nichts beliebig Reproduzierbares, sondern einzigartige, kreative Arbeit. Seinen Anspruch trägt es selbstbewusst bereits im Namen: LUX:NM. Es vereint die Besetzung Saxofon, Akkordeon, Klavier und Cello sowie Posaune und noch einmal Cello – vier junge Frauen und zwei Männer. Auf ihrer neuen, im Deutschlandfunk Kammermusiksaal produzierten und beim Label GENUIN erschienenen CD präsentiert LUX:NM die neusten Ergebnisse seiner eigensinnigen künstlerischen Arbeit.

 

Sonntag, 04.12.
21:05 – 23:00 Uhr

Deutschlandfun

Konzertdokument der Woche
Dastgah. Neue Musik aus dem Iran. Uraufführungen von Fozié Majd, Shahrokh Khajenouri, Ehsan Khatibi, Elnaz Seyedi, Kiawasch Sahebnassagh, Ali Gorji und Mehdi Jalali

Musik ist im Iran immer wieder von Schwierigkeiten bedroht, vor allem im Kontext der schiitischen Tradition. Trotzdem setzen sich heutige Komponisten und Komponistinnen voller Stolz mit ihrer musikalischen Vergangenheit auseinander und suchen dabei nach Begegnungen mit westlicher neuer Musik. Im Rahmen des Festivals DASTGAH der Hannoverschen Gesellschaft für Neue Musik präsentiert das Ensemble Laboratorium vier Auftragswerke aus der Feder zeitgenössischer UrheberInnen aus dem Iran. Dabei erklingen Werke von Künstlern, die im Iran leben, sowie von Komponisten, die inzwischen dauerhaft in Deutschland arbeiten. In einem weiteren Konzertmitschnitt dokumentiert der Deutschlandfunk neue Kompositionen für einen iranisch-europäischen Klangkörper, bestehend aus Tanbur, Akkordeon und Elektronik.

 

Sonntag, 11.12.
23:05 – 00:00 Uhr
Bayern 4

Musik der Welt – Jazz
Tanzbar mit Dampf Salsa, Mambo, Ska und Co. Mit La33, Celso Pina, Lindigo u.a.

Die Weltmusik-Szene ist so vielfältig wie farbenreich: Da sind einerseits Solisten und kleine Ensembles mit erlesenen, intimen “Kammermusik”-Programmen anzutreffen, andererseits Formationen, die Rhythmen und Lebensfreude ihrer Heimatregionen in die Welt tragen. […] So hält es auch der Österreicher Harri Stojka, der seinen “India Express” in einer Mischung aus Sitar- und Tablaklängen, indischem Gesang und westlichem Gitarren Funk-Jazz heranrollen läßt. Die dampfbetonte Reise kommt zum Abschluss mit den nicht minder tanzbaren Mixturen des mexikanischen Akkordeonisten Celso Piña

 

Sonntag, 18.12.
19:30 – 20:00 Uhr
Bayern 2

Musik für Bayern

Klassik, Pop und Jazz – Selbst gemacht!
NAO: Das Nürnberger Akkordeonorchester feiert 70. Geburtstag

 

 

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