Mittwoch, 22. Februar 2012

Akkordeonale 2012 - Internationales Akkordeonfestival

Zum vierten Mal präsentiert der Niederländer Servais Haanen mit seinem Festival die wunderbare Welt des Akkordeons. Liebhaber des zunehmend wieder aktuellen Instruments (spätestens seit den beiden vergangenen Akkordeonale - Festivals) können hier in geballter Form die stilistische Vielfalt des Akkordeons erleben.

Auftakt ist am 11. April in Karlsruhe, das letzte Konzert erfolgt am 6. Mai in Trier.

Mehr oder weniger liebevoll tituliert als Quetschkommode, Schifferklavier, Schweineorgel, Blasebalg der Hölle oder asthmatischer Wurm, besitzt es mindestens ebensoviel Charme, wie Namen.

Facettenreich

Man kann eigentlich nicht von dem Akkordeon sprechen, da das Instrument immer wieder umgebaut, verändert, verfeinert und an die lokalen Bedürfnisse angepasst wurde – daraus entstanden verschiedene Instrumententypen, die sich durch unter-schiedliche Systeme, Größen, Form, Tonumfang und Spieltechnik unterscheiden. Welch vielseitige, facettenreiche und auch exotische Musik in diesen eigenwilligen Wunderkisten steckt, kann man auf der Akkordeonale erleben, hören und genießen!

Wie kaum ein zwei­tes Ins­tru­ment hat sich das ver­gleichs­wei­se jun­ge Ak­kor­de­on (er­fun­den 1829) in ei­ner a­tem­be­rau­ben­den Ge­schwin­dig­keit ü­ber Lan­des- und Kon­ti­nen­tal­gren­zen hin­weg ver­brei­tet. Mas­sen­wei­se ex­portiert in die Ko­lo­ni­en o­der im Hand­ge­päck ein­ge­schleppt von E­mi­gran­ten schuf es sich ei­nen nicht mehr weg­zu­den­ken­den Platz in der Mu­sik der gan­zen Welt.

Die Namen der Künstler:
Florencia Amengual
Florinel Ionita
Johannes Steiner
Sandy Brechin
Servais Haanen
Sigrún Kristbjörg Jónsdóttir (Posaune)
Séan Reagan (Geige und Mandola)

Informationen:

Festivalseite: www.akkordeonale.de
Termine: www.akkordeon.de/foren/festivals