Die Musik der Cajuns - Teil 2
Miserable woman, I’m taking my rope and my spurs
To go and see about my cattle.
My horse is saddled, it’s so sad to see me
Going away all alone, my dearest.
Malheureuse j’attrape mon cable et mes éperons
Pour moi aller voir à mes bêtes
Mon cheval esr sellé, c’est malheureux de me voir
M’en aller moi tout seul, ma chérie
Weg des diatonischen Akkordeons nach Louisiana
In der zweiten Hälfte des 19. Jahrhundert gelangte das diatonische Akkordeon, das in Wien 1828 erfunden worden war, über Texas durch deutsche Siedler nach Südlouisiana. Es veränderte sehr bald die Musik der Cajuns. Dieses laute und robuste Instrument, das von New Yorker Händlern wie Bügeleisen & Jacobson zum erstenmal importiert und später über Katalog bestellt worden konnte, wurde sofort populär. Selbst wenn die Hälfte der 4o Metallpfeifen gebrochen waren, erzeugte es immer noch genug Lärm zum Tanzen. Als Fiddler und Akkordeonspieler begannen, zusammen zu spielen, dominierte immer das Akkordeon wegen seine Lautstärke. Ein wichtiger Gesichtspunkt in der Zeit vor elektrischen Verstärkern!
Die Geige blieb erst mal Begleitinstrument. Zudem entsprach der derbere Sound des Akkordeons mehr dem Pioniercharakter der Cajunkultur. Durch die eingeschränkten Möglichkeiten an Tönen und Tonarten beschränkte und vereinfachte es die Melodien. Die Musiker paßten dem die alten Melodien an und komponierten neue, um die Klangfülle des Instruments auszunutzen. Schwarze Musiker wie Amédé Ardoin und Adam Fontenot spielten eine wichtige Rolle in der Entstehungsphase der Cajunmusik zu Beginn des 20 Jahrhunderts. Sie brachten einen stark synkopierten Akkordeonstil und den Blues ein. Ardoin war außerdem ein sehr kreativer improvisationsfreudiger Sänger, der viele Lieder komponierte die heute zum Standardrepertoire gehören: „Eunice Two-Step“ (auch unter „Jolie Catin“ bekannt), „La Valse à Abe“ („La Valse de quatre-vingt-dix-neuf ans“), „Madame Etienne“ („La Robe barrée“) und „Les Blues de la prison“:
Oh, I’m going to prison, condemned
For the rest of my days, oh, for the rest of my days.
My poor mother misses me so and she can’t come to me.
Oh, right up to, oh, the prison door that closed me in,
They’ve forgotten the key.
I think they must have thrown it away, And they’ll never find it again.
O parti à la prison pour un condamné
La balance de mes jours, O la balance de mes jours
Ma pauvre maman s’ennuie autant et elle peut pas me rejoindre
Oh jusqu’à, yaie, O la porte de la prison fermée sur moi
Ils sont oublié la clef. Je crois ils l’ont jetée
Ils vont jamais la retrouver encore.
Schließlich entstanden mit Akkordeon und Geige Tanzbands. Triangel, Waschbrett oder zu Schlaginstrumenten umfunktionierte Löffel dienten als Percussioninstrumente. Manchmal kam auch eine spanische Gitarre für den Rhythmus dazu. Sie traten bei privaten Festen und später in öffentlichen Tanzsälen auf. Die kompliziertere Instrumentierung dieser ersten Bands führte zu einem neueren und arrangierten Sound als es der improvisierten Stil der Einzelinterpreten war.
Erste Plattenaufnahmen der Cajunmusik
In den späten 20er Jahren hatten Musiker den Kern des Repertoires entwickelt der heute als Cajunmusik bekannt ist. Firmen wie Oken, Columbia, Decca, RCA Victor, Paramount, Brunswick/Vocalion und Bluebird hielten in den ersten kommerziellen Plattenaufnahmen dieser Musik zwischen 1918 und 1932 gerade noch das Ende dieser kreativen Zeit fest.
Mit Klassikern wie: „Allons à Lafayette“ von Joseph & Cléoma Falcon, „ Ma chère bébé créole „ von Dennis McGee und Sady Courville, „Mama, where you at?“ von Mayus Lafleur and Leo Soileau, „Bayou Pom Pom“ von Angelas Lejeune and Dennis McGee, und die erste Aufnahme von „Jolie Blonde“ von Amédé, Cléopha und Ophé Breaux:
Pretty blonde girl, look at what you’ve done.
You’ve left me to go away,
To go away with another than me,
What hope and what future can I possibly have.
Pretty blonde girl, you’ve left me all alone,
To go back to your family.
If you had not listened to the advice of everyone else, You’d be here with me today.
Pretty blonde girl, you thought you were the only one, You aren’t the only one in the land for me to love. lf I can only find one other, pretty blonde girl, Lord knows I’ll have it all.
Jolie Blonde, regardez donc quoi t’as fait
Tu m’as quitté pour t’en aller
Pour t’en aller avec une autre, oui, que moi
Quel espoir er quel avenir, mais moi, je vas avoir
Jolie Blnde, tu m’as laissé moi tout seul
Pour t’en aller chez ta famille
Si t’aurais pas écouté tous les conseils de les autres
Tu serais ici-t-avec moi aujourd’hui
Jolie Blonde, tu croyais il y a avait juste toi
Il y a pas juste toi dans le pays pour moi aimer
Si je peux trouver juste une autre , jolie blonde
Bon Dieu sait moi, j’ai un tas
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Geschichte - Teil 3: http://www.akkordeon.de/node/20/
Geschichte - Teil 4: http://www.akkordeon.de/node/21/
Geschichte - Teil 5: http://www.akkordeon.de/node/24/
Mit freundlicher Genehmigung von Michael Bentele. www.cajunweb.de
CD: Dennis McGees: Complete Early Years 1929-30